Marilyn McCord Adams
Eine ewige Hölle als Strafe für Verfehlungen in einem begrenzten Leben kann nicht von einem vollkommen gerechten Gott stammen.
Leben
Amerikanische Philosophin und Theologin (1943–2017), Spezialistin für mittelalterliche Philosophie (Wilhelm von Ockham) und für das Problem des Übels, die in Yale, an der UCLA und in Oxford lehrte und zudem Priesterin der Episkopalkirche war. Sie vertritt die These, dass sich die entsetzlichen Übel des menschlichen Lebens nur dann mit der Güte Gottes vereinbaren lassen, wenn Gott jedem Leben einen Sinn gibt, der sie überwindet. Sie ist wichtig für die Fragen nach Gott und dem Übel.
Hauptwerke
Argumentiert, dass Gott die schlimmsten Übel in ein Leben einfügen muss, das für jeden Menschen insgesamt gut bleibt.
Eine große zweibändige Studie zur Philosophie Ockhams.
Greift das Problem des Übels im Licht des Kreuzes wieder auf.
Positionen
Klicke auf eine Zeile, um den Beleg zu sehenAls christliche Priesterin und Theologin vertritt sie die Auffassung, dass Gott vollkommen gut ist und selbst die schlimmsten Übel überwinden kann.
McCord Adams, Horrendous Evils and the Goodness of God (1999)
Selbst entsetzliche Übel können in einem Leben einen Sinn erhalten, weil Gott sie in ein gutes Ganzes einfügen kann.
McCord Adams, Horrendous Evils and the Goodness of God (1999)