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PhilosophenPythagoras

Pythagoras

Alles ist Zahl.

Vorsokratikerca. 582 v. Chr. · ca. 490 v. Chr. GriechenlandMeister einer Gemeinschaft von SchülernLehrte (der Überlieferung nach) die Wanderung der Seelen von Körper zu KörperDer Legende nach MathematikerNur durch Zeugen bekannt
τὰ τῶν ἀριθμῶν στοιχεῖα τῶν ὄντων στοιχεῖα πάντων ὑπέλαβον εἶναι, καὶ τὸν ὅλον οὐρανὸν ἁρμονίαν εἶναι καὶ ἀριθμόν
Sie nahmen an, dass die Elemente der Zahlen die Elemente aller Dinge sind und dass der ganze Himmel eine Harmonie und eine Zahl ist.
Wort für Wort geprüft
παῦσαι μηδὲ ῥάπιζ’, ἐπεὶ ἦ φίλου ἀνέρος ἐστὶ ψυχή, τὴν ἔγνων φθεγξαμένης ἀΐων
Halt ein, hör auf zu schlagen; es ist mein Freund, es ist seine Seele; ich habe ihn an seiner Stimme erkannt.
Wort für Wort geprüft

Verbreitete Irrtümer

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Der Satz des Pythagoras stammt von Pythagoras.

Diogenes Laertios (um 230 n. Chr., sieben Jahrhunderte später) schreibt nur, Apollodoros der Rechner (von ungewisser Datierung) habe gesagt, Pythagoras habe ein Rieropfer dargebracht, als er entdeckte, dass im rechtwinkligen Dreieck das Quadrat über der Hypotenuse der Summe der Quadrate über den beiden anderen Seiten gleicht. Derselbe Diogenes berichtet weiter oben (I 24–25) die gleiche Opfergeschichte über Thales, nach Pamphile, und fügt hinzu, andere erzählten sie von Pythagoras: Die Überlieferung schwankt zwischen beiden. Und die Beziehung war schon früher bekannt: Babylonische Tafeln wie Plimpton 322 (um 1800 v. Chr.) führen nach der gängigsten Lesart Zahlentripel auf, die sie erfüllen. Der älteste schriftliche Beweis, der uns erhalten ist, findet sich bei Euklid (Elemente I, 47), um 300 v. Chr.

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Pythagoras war Vegetarier.

Die Zeugnisse widersprechen sich. Diogenes Laertios (um 230 n. Chr.) schreibt, Pythagoras habe sogar das Töten von Tieren verboten, mit der Begründung, sie hätten eine Seele wie wir, fügt aber hinzu, das sei ein Vorwand gewesen: Das eigentliche Ziel sei gewesen, die Menschen an Einfachheit zu gewöhnen. Er zitiert auch Aristoxenos (4. Jh. v. Chr.), der sagte, Pythagoras habe erlaubt, alle Tiere zu essen außer dem Pflugochsen und dem Widder. Eine Komödie des Mnesimachos (4. Jh. v. Chr.) macht sich über die Regel lustig, nichts Beseeltes zu essen. Was die Überlieferung vor allem sagt, ist, dass die Schule Speiseverbote hatte, nicht aber, welche davon vom Meister stammten.

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Pythagoras hat nichts geschrieben.

Diogenes Laertios (um 230 n. Chr.) schreibt, manche sagten dies „widersinnigerweise“, und zitiert dann Heraklit (um 500 v. Chr.) als Beleg, obwohl sich das Fragment (von umstrittener Echtheit) auch so lesen lässt, dass es von den Schriften anderer Autoren spricht, aus denen Pythagoras sein Wissen geschöpft habe; danach nennt er drei Titel: Über die Erziehung, Über die Staatskunst, Über die Natur. Er fügt hinzu, das Buch, das unter seinem Namen kursiert, stamme von Lysis von Tarent. Wir wissen es also nicht. Keines dieser Bücher ist erhalten.

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Pythagoras hat den Gedanken der Reinkarnation erfunden.

Diogène Laërce écrit « dit-on » : Pythagore aurait été le premier à enseigner ce passage de l'âme d'animal en animal. Mais Hérodote (vers 430 av. J.-C., soixante ans après) écrit que les Égyptiens sont les premiers à l'avoir dit, que des Grecs l'ont repris comme si elle était à eux, plus tôt ou plus tard, et il choisit de ne pas donner leurs noms. Il ne nomme donc pas Pythagore ici. Le plus ancien témoignage qui le relie à l'idée est le poème de Xénophane sur le chiot. Les vers ne donnent pas son nom (ils disent « lui », et « on raconte ») : c'est Diogène Laërce qui dit qu'ils parlent de Pythagore. La plupart des lecteurs y voient une moquerie. Hérodote, enfin, rattache à Pythagore un ancien esclave, Salmoxis, qui aurait enseigné aux Thraces qu'on ne meurt pas : c'est une survie de l'âme, pas un passage d'un corps à l'autre, et Hérodote doute lui-même de cette histoire.