Der freie Wille als Selbstursache?
Also gibt es den freien Willen im starken Sinne nicht. Aber auch der Determinismus ist nur ein Bild: Es gibt nur starke und schwache Willen.
Im starken Sinne frei zu sein hieße, Ursache seiner selbst zu sein, und das ist widersprüchlich: Man müsste existieren, bevor man existiert.
„Der freie Wille als Selbstursache?“ ist ein Argument von Friedrich Nietzsche (Jenseits von Gut und Böse, § 21) zur Frage „Sind wir frei?“ (Antwort: kein freier wille). Seine These: Also gibt es den freien Willen im starken Sinne nicht. Aber auch der Determinismus ist nur ein Bild: Es gibt nur starke und schwache Willen. Laut der Logikprüfung von AskPhilosophy (Z3-Solver) folgt die Schlussfolgerung tatsächlich aus ihren 2 Prämissen. AskPhilosophy präsentiert 2 Einwände, davon 0 mit einer dokumentierten Erwiderung, sowie den Originaltext hinter jeder Prämisse, Wort für Wort geprüft.
Nietzsche greift den „freien Willen“ im starken Sinne an, der uns zu den alleinigen Verantwortlichen für alles machen würde, was wir sind.
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Einwände
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Die Kompatibilisten (Hume und seine Erben) greift Prämisse 1 anFreiheit verlangt nicht, Ursache seiner selbst zu sein: Frei zu sein heißt, gemäß seinem Willen handeln zu können, ohne äußeren Zwang. Dieser Sinn übersteht das Argument.
ohne Erwiderung
Freiheit verlangt nicht, Ursache seiner selbst zu sein: Frei zu sein heißt, gemäß seinem Willen handeln zu können, ohne äußeren Zwang. Dieser Sinn übersteht das Argument.
Kant greift Prämisse 2 anDie Freiheit liegt nicht in der Kette der Naturursachen: Sie wird durch das Sittengesetz erkannt, das voraussetzt, dass wir auch anders handeln können. Das Argument gilt nur innerhalb der Ordnung der Natur.
ohne Erwiderung
Die Freiheit liegt nicht in der Kette der Naturursachen: Sie wird durch das Sittengesetz erkannt, das voraussetzt, dass wir auch anders handeln können. Das Argument gilt nur innerhalb der Ordnung der Natur.