Bart Ehrman
Neutestamentler, der wegen des Problems des Leidens vom evangelikalen Glauben zum Agnostizismus fand.
18 Videos analysiert · 83 Zitate Wort für Wort überprüft · aktualisiert 2026-10-18
Eckdaten
- Professor at the University of North Carolina at Chapel Hill since 1988. Wikipedia 2026 · Bart D. Ehrman
- Author of Misquoting Jesus (2005), God's Problem (2008), Did Jesus Exist? (2012) and How Jesus Became God (2014). Wikipedia 2026 · Bart D. Ehrman
- Received the American Humanist Association's Religious Liberty Award in 2011. Wikipedia 2026 · Bart D. Ehrman
- Raised Episcopalian in Kansas, he had a born-again experience at 15 in a youth group and became a committed evangelical. Video 2026 · Did Jesus Rise From the Dead? A…
Positionen
Klicke auf eine Zeile, um den Beleg zu sehenEr sagt, er glaube die christliche Botschaft nicht mehr. Er nennt sich einen agnostischen Atheisten: Atheist im Glauben, Agnostiker im Wissen. 2010 sagte er, er glaube nicht an den Gott der Bibel, und ob es eine andere, größere Kraft gibt: „Ich weiß es nicht, und niemand sonst weiß es.“ 2026 sagte er, er sei kein radikaler Atheist, der darauf besteht, dass es keinen Gott gibt, aber er glaube nicht, dass es einen gibt.
1978 Ein überzeugter Evangelikaler, ausgebildet am Moody Bible Institute und am Wheaton College, der die Bibel für irrtumslos hielt. Wikipedia 2026 · Bart D. Ehrman
1998 Um diese Zeit kommt er zu dem Schluss, dass er an keinen Gott mehr glaubt, vor allem wegen des Problems des Leidens. In einem Vortrag von 2008 sagte er, er sei 9 oder 10 Jahre zuvor Agnostiker geworden, nachdem er sein ganzes Leben lang Christ gewesen war. Video 2008 · How the Bible Explains Suffering…
- What led him away from faith was the problem of suffering, not his scholarship: a loving, all-powerful God does not fit a world where people suffer so much. Video 2026 · Did Jesus Rise From the Dead? A…2
- The Bible gives many answers to suffering, some in conflict (God punishes sin, free will, a greater plan). He finds none satisfying. Video 2026 · Did Jesus Rise From the Dead? A…23
- Free will cannot explain natural disasters like the Haiti earthquake, and if believers will still have free will in heaven without sinning, a world with free will but no suffering should be possible. Video 2010 · Theodicy, God and Suffering: a…2
- To the answer that God knows best and we cannot question him, he replies that this means not using our intelligence. A God who could not make a living planet without tectonic plates would be too small. Video 2025 · The Great Debate: God,…
- He stays agnostic, not a radical atheist: declaring that no God can exist lacks humility before so amazing a universe, but he does not believe in a God who acts in the world and answers prayer. Video 2010 · Theodicy, God and Suffering: a…2
Der freie Wille erklärt das Leiden: Gott lässt die Menschen wählen, und das daraus folgende Übel geht auf ihr Handeln zurück.
Er sagt, der freie Wille könne Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Haiti nicht erklären. Und wenn die Gläubigen im Himmel ihren freien Willen behalten, ohne zu sündigen, müsste eine Welt mit freiem Willen, aber ohne Leiden möglich sein.
Eine Welt, die Leben tragen kann, braucht natürliche Übel wie die tektonischen Platten, daher lässt sich ein Teil des Leidens nicht vermeiden.
Er antwortet, ein Gott, der keinen lebendigen Planeten ohne tektonische Platten schaffen könnte, wäre zu klein.
1 weitere Einwände ansehen
Unser Wissen ist lokal, das Wissen Gottes ist göttlich: Das Leiden Hiobs ist für Gott nicht unbegreiflich, und wir können beginnen, die Weisheit Gottes zu erkennen, auch wenn das Leiden weiterhin schmerzt.
Er erwidert, das laufe darauf hinaus, unsere Intelligenz nicht zu nutzen, um zu verstehen, warum es Leiden gibt.
Verteidigt : Das Problem des ÜbelsGemischt : Gegen die WunderKritisiert : Freiheit hat ihren Preis: Das Übel widerspricht Gott nicht, Das Moralgesetz setzt einen Gesetzgeber voraus
Am Ende von God's Problem bietet er eine utilitaristische Antwort an: das Leben für sich selbst und für andere so erfüllend wie möglich zu gestalten. 2008 sagte er es selbst: „Ich vertrete eine ziemlich traditionelle utilitaristische Auffassung: Gut ist, was für die meisten Menschen gut ist.“
Er sagt, unsere moralischen Gefühle seien Neigungen, die durch die Entwicklung des Menschen geprägt wurden, und dies bedeute nicht, dass es einen objektiven moralischen Maßstab gibt. Dennoch hält er an festen moralischen Verpflichtungen fest, etwa den Hungrigen und Obdachlosen zu helfen.
- Morality is what is good for people: whatever is good for the most people is good. He holds a fairly traditional utilitarian view. Video 2008 · How the Bible Explains Suffering…
- God is not needed to know right from wrong. As a Christian he feared leaving faith would lead to immorality; it did not, so he now thinks that fear was a false belief. Video 2008 · How the Bible Explains Suffering…
- The Bible's God cannot be the basis of morality, since he starves and kills in the Bible (as in Amos). We know good and evil from what is good for one another, and the golden rule. Video 2010 · Theodicy, God and Suffering: a…2
- Our moral feelings can be explained by how humans developed, without God. They feel strong, but this does not prove an objective moral standard. Video 2026 · Sean McDowell vs Bart Ehrman:…2
Ohne Gott gibt es keine objektive Moral: Gefühle, die aus Zeit, Materie und Zufall hervorgehen, haben keine Autorität.
Er sagt, wir hätten Neigungen, die uns Recht von Unrecht unterscheiden lassen, doch das bedeute nicht, dass es einen objektiven Maßstab gebe. Seiner Ansicht nach lassen sich diese Gefühle ohne Gott durch die Entwicklung des Menschen erklären.
Wie misst man das Böse, wenn man nicht Gottes Wesen als Grundlage des Guten hat?
Er sagt, es sei problematisch zu glauben, wir wüssten dank Gott, was gut ist: In der Bibel lässt Gott hungern und tötet (Amos). Gut und Böse erkennen wir daran, was füreinander gut ist, und die Goldene Regel braucht keinen Gott.
1 weitere Einwände ansehen
Man muss jeden Menschen als Zweck behandeln, niemals bloß als Mittel: Die Rechnung nach der größten Zahl kann ein Individuum opfern.
Kritisiert : Das Gute ist, was Gott gebietet
Er sagt, auf das Leiden gebe es vielleicht keine Antwort, wohl aber eine Reaktion: das Leben in vollen Zügen zu leben und anderen zu helfen, „weil dieses Leben alles ist, was es gibt“.
- Behind suffering there is no hidden meaning: the world is random and chaotic, and people sometimes get in the way of it. Video 2008 · How the Bible Explains Suffering…
- Since this life is all there is, we should enjoy it as much as we can and work to make life better for those who are less fortunate. Video 2008 · How the Bible Explains Suffering…
Sinn wird nicht erfunden, er wird entdeckt: Wir wählen nicht, was dem Leben seinen Sinn gibt.
Wenn alles nichtig erscheint, gibt allein der Glaube dem Leben einen Sinn, der Bestand hat.
Noch keine belegte Position zu: Quelle der Erkenntnis, Gewissheit, Geist und Körper, Freiheit, Glaube und Vernunft, Menschliche Natur.
Zu den großen Fragen
Existiert Gott?Der Agnostizismus
Er lehnt den Gott der Bibel ab und sagt, er wisse nicht, ob irgendein Gott existiert.
- What led him away from faith was the problem of suffering, not his scholarship: a loving, all-powerful God does not fit a world where people suffer so much. Video 2026 · Did Jesus Rise From the Dead? A…2
- The Bible gives many answers to suffering, some in conflict (God punishes sin, free will, a greater plan). He finds none satisfying. Video 2026 · Did Jesus Rise From the Dead? A…23
- Free will cannot explain natural disasters like the Haiti earthquake, and if believers will still have free will in heaven without sinning, a world with free will but no suffering should be possible. Video 2010 · Theodicy, God and Suffering: a…2
- To the answer that God knows best and we cannot question him, he replies that this means not using our intelligence. A God who could not make a living planet without tectonic plates would be too small. Video 2025 · The Great Debate: God,…
- He stays agnostic, not a radical atheist: declaring that no God can exist lacks humility before so amazing a universe, but he does not believe in a God who acts in the world and answers prayer. Video 2010 · Theodicy, God and Suffering: a…2
Der freie Wille erklärt das Leiden: Gott lässt die Menschen wählen, und das daraus folgende Übel geht auf ihr Handeln zurück.
Er sagt, der freie Wille könne Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Haiti nicht erklären. Und wenn die Gläubigen im Himmel ihren freien Willen behalten, ohne zu sündigen, müsste eine Welt mit freiem Willen, aber ohne Leiden möglich sein.
Eine Welt, die Leben tragen kann, braucht natürliche Übel wie die tektonischen Platten, daher lässt sich ein Teil des Leidens nicht vermeiden.
Er antwortet, ein Gott, der keinen lebendigen Planeten ohne tektonische Platten schaffen könnte, wäre zu klein.
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Unser Wissen ist lokal, das Wissen Gottes ist göttlich: Das Leiden Hiobs ist für Gott nicht unbegreiflich, und wir können beginnen, die Weisheit Gottes zu erkennen, auch wenn das Leiden weiterhin schmerzt.
Er erwidert, das laufe darauf hinaus, unsere Intelligenz nicht zu nutzen, um zu verstehen, warum es Leiden gibt.
Verteidigt : Das Problem des ÜbelsGemischt : Gegen die WunderKritisiert : Freiheit hat ihren Preis: Das Übel widerspricht Gott nicht, Das Moralgesetz setzt einen Gesetzgeber voraus
Die Frage auf der Website: alle ArgumenteHat das Leben einen Sinn?Ein zu schaffender Sinn
Er sieht hinter dem Leiden keinen gegebenen Sinn und antwortet darauf, indem er voll lebt und anderen hilft.
- Behind suffering there is no hidden meaning: the world is random and chaotic, and people sometimes get in the way of it. Video 2008 · How the Bible Explains Suffering…
- Since this life is all there is, we should enjoy it as much as we can and work to make life better for those who are less fortunate. Video 2008 · How the Bible Explains Suffering…
Sinn wird nicht erfunden, er wird entdeckt: Wir wählen nicht, was dem Leben seinen Sinn gibt.
Wenn alles nichtig erscheint, gibt allein der Glaube dem Leben einen Sinn, der Bestand hat.
Was macht etwas moralisch richtig?Folgen
Er vertritt eine utilitaristische Auffassung und sagt, die Moral brauche weder Gott noch einen objektiven Maßstab.
- Morality is what is good for people: whatever is good for the most people is good. He holds a fairly traditional utilitarian view. Video 2008 · How the Bible Explains Suffering…
- God is not needed to know right from wrong. As a Christian he feared leaving faith would lead to immorality; it did not, so he now thinks that fear was a false belief. Video 2008 · How the Bible Explains Suffering…
- The Bible's God cannot be the basis of morality, since he starves and kills in the Bible (as in Amos). We know good and evil from what is good for one another, and the golden rule. Video 2010 · Theodicy, God and Suffering: a…2
- Our moral feelings can be explained by how humans developed, without God. They feel strong, but this does not prove an objective moral standard. Video 2026 · Sean McDowell vs Bart Ehrman:…2
Ohne Gott gibt es keine objektive Moral: Gefühle, die aus Zeit, Materie und Zufall hervorgehen, haben keine Autorität.
Er sagt, wir hätten Neigungen, die uns Recht von Unrecht unterscheiden lassen, doch das bedeute nicht, dass es einen objektiven Maßstab gebe. Seiner Ansicht nach lassen sich diese Gefühle ohne Gott durch die Entwicklung des Menschen erklären.
Wie misst man das Böse, wenn man nicht Gottes Wesen als Grundlage des Guten hat?
Er sagt, es sei problematisch zu glauben, wir wüssten dank Gott, was gut ist: In der Bibel lässt Gott hungern und tötet (Amos). Gut und Böse erkennen wir daran, was füreinander gut ist, und die Goldene Regel braucht keinen Gott.
1 weitere Einwände ansehen
Man muss jeden Menschen als Zweck behandeln, niemals bloß als Mittel: Die Rechnung nach der größten Zahl kann ein Individuum opfern.
Kritisiert : Das Gute ist, was Gott gebietet
Die Frage auf der Website: alle ArgumenteIn seinen Worten
Das Leiden wurde für mich und meinen Glauben zunehmend zu einem Problem.Suffering increasingly became a problem for me and my faith.
Zu sagen, dass er am Ende alles Falsche richten wird, erscheint mir heute als reines Wunschdenken.To say that he eventually will make right all that is wrong seems to me, now, to be pure wishful thinking.
Ich bin kein radikaler Atheist, der darauf beharrt, dass es keinen Gott gibt. Aber ich glaube nicht, dass es einen gibt.I'm not a radical atheist who insists there is no God. But I don't think there is.
Ich glaube, letztlich sind wir alle Agnostiker, sogar die Atheisten.I think that at the end of the day we're all agnostics, even the atheists.
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Dieses Problem des Leidens hat mich von dem Glauben an einen persönlichen, allmächtigen, mächtigen, liebenden Gott abgebracht.This problem of suffering led me away from belief in a personal, omnipotent, powerful, loving God.
Der Weg seiner Ideen
Klicke auf eine Etappe für Details1978Evangelikal am Moody Bible Institute und am Wheaton College
Er wächst in der episkopalen Kirche auf und gerät am Moody Bible Institute und am Wheaton College in evangelikale Kreise. 1978 schließt er sein Studium in Wheaton ab.
1985Promotion am Princeton Theological Seminary
Er promoviert bei Bruce Metzger. Mit Mitte zwanzig verlässt er das evangelikale Milieu, bleibt aber noch etwa zwanzig Jahre lang Christ.
1998 MeinungsänderungVerliert seinen Glauben
Um diese Zeit kommt er zu dem Schluss, dass er der christlichen Botschaft nicht mehr glaubt, und wird Agnostiker. Das Problem des Leidens, das keine der biblischen Antworten für ihn löste, entfernte ihn vom Glauben an einen persönlichen, mächtigen, liebenden Gott.
In seinen Worten« I'm not sure at the end of the day there's an answer to suffering »Er kommt zu dem Schluss, dass die Bibel mehrere, teils widersprüchliche Antworten auf das Leiden gibt und vielleicht gar keine wirkliche Antwort, dass wir aber eine praktische Antwort darauf haben können. ansehen
« we should enjoy life as much as we can for as long as we can »Seine Antwort auf das Leiden: das Leben in vollen Zügen leben und daran arbeiten, das Leben der weniger Begünstigten zu verbessern, denn dieses Leben ist alles, was es gibt. ansehen
« this problem of suffering led me away from belief in a personal omnipotent powerful loving God »Er sagt, das Problem des Leidens habe ihn vom Glauben an einen persönlichen, allmächtigen, liebenden Gott entfernt und er teile die jüdisch-christliche Auffassung von Gott nicht. ansehen
2006Debatte mit William Lane Craig
In Holy Cross wendet er sich gegen die Behauptung, es gebe historische Belege für die Auferstehung Jesu. Der Schlagabtausch ist lebhaft und zeitweise gereizt.
2008God's Problem
Er veröffentlicht ein Buch darüber, warum wir leiden. Er findet, dass keine der Antworten der Bibel intellektuell oder moralisch befriedigend ist.
2008Debatte mit Mike Licona über die Auferstehung
In Kansas City sagt er, er habe einst die leibliche Auferstehung mit ganzem Herzen gepredigt. Als Historiker argumentiert er, dass die Geschichte nicht beweisen kann, dass Jesus von den Toten auferstanden ist.
In seinen Worten« I used to believe in the physical resurrection of Jesus my entire heart and soul »Er sagt, er habe einst von ganzem Herzen an die leibliche Auferstehung geglaubt und sie gepredigt, bis er die Frage selbst in den Originalsprachen untersuchte. ansehen
« I'm not a a philosopher I am a historian »Er stellt sich in der Debatte über die Auferstehung als Historiker vor, nicht als Philosoph. ansehen
« do I personally think she appeared to them no but as a historian can I prove it no »Am Beispiel der Marienerscheinungen von Zeitun 1968 argumentiert er, dass ein Historiker ein solches Wunder nicht beweisen kann, auch wenn viele Menschen behaupten, es gesehen zu haben. ansehen
2008Keine Antwort auf das Leiden, aber eine praktische Antwort
In einem Vortrag in Berkeley über God's Problem sagt er, die Bibel gebe mehrere Antworten, die sich zum Teil widersprechen, und vielleicht keine, die trägt. Seine eigene Antwort: das Leben genießen und daran arbeiten, es für andere besser zu machen.
In seinen Worten« I'm not sure at the end of the day there's an answer to suffering »Er kommt zu dem Schluss, dass die Bibel mehrere, teils widersprüchliche Antworten auf das Leiden gibt und vielleicht gar keine wirkliche Antwort, dass wir aber eine praktische Antwort darauf haben können. ansehen
« we should enjoy life as much as we can for as long as we can »Seine Antwort auf das Leiden: das Leben in vollen Zügen leben und daran arbeiten, das Leben der weniger Begünstigten zu verbessern, denn dieses Leben ist alles, was es gibt. ansehen
« this problem of suffering led me away from belief in a personal omnipotent powerful loving God »Er sagt, das Problem des Leidens habe ihn vom Glauben an einen persönlichen, allmächtigen, liebenden Gott entfernt und er teile die jüdisch-christliche Auffassung von Gott nicht. ansehen
2010Eher Agnostiker als Atheist
In einer Debatte über das Leiden erklärt er, dass er nicht an den Gott der Bibel glaubt, sagt aber, die Erklärung, es könne keinen Gott geben, lasse angesichts eines so erstaunlichen Universums die Demut vermissen.
In seinen Worten« the problem with the Free Will explanation is that it doesn't explain natural disasters »Er argumentiert, dass die Erklärung durch den freien Willen Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Haiti oder den Tsunami nicht erklären kann. ansehen
« God can do anything he wants he doesn't want people to suffer and yet people suffer »Er formuliert das theologische Problem des Leidens: Ein allmächtiger, allliebender Gott würde die Menschen nicht leiden lassen, und doch leiden sie. ansehen
« is there other some other greater force in the universe I don't know and neither does anyone else »Er sagt, er glaube nicht an den Gott der Bibel, wisse aber nicht, ob es eine andere, größere Kraft gibt, und niemand sonst wisse es. ansehen
2014Zweifel am leeren Grab
Beim Schreiben von How Jesus Became God gelangt er zu der Auffassung, dass es kein leeres Grab gab: Die Römer ließen Gekreuzigte am Kreuz hängen. Er hält es weiterhin für wahrscheinlich, dass einige Jünger Visionen von Jesus hatten.
In seinen Worten« whatever else you want to say about Jesus of Nazareth I think you can say that he certainly existed »Er eröffnet seine Beweisführung, dass Jesus von Nazaret mit Sicherheit existiert hat. ansehen
« I believe it's important to know what actually happened in the past even if we would prefer that something else had happened »Er sagt, er sei kein Gläubiger an Jesus, glaube aber an die Geschichte. ansehen
« I came to think uh something that before that I thought was crazy which is I I came to think there really was no empty tomb »Er erklärt, dass er beim Schreiben von How Jesus Became God zu der Auffassung gelangt sei, es habe kein leeres Grab gegeben, da die Römer Gekreuzigte am Kreuz hängen ließen. ansehen
2017 MeinungsänderungHält das leere Grab nicht mehr für eine Tatsache
Im Rückblick auf die Debatte mit Craig schreibt er, er halte das leere Grab nicht mehr für eine Tatsache und würde es heute bestreiten.
Die Argumente 5
Die Argumente der Website, die er verteidigt oder kritisiert, und warum. Klicke auf einen Titel, um das vollständige Argument zu sehen.
Das Problem des Leidens nennt er als Grund für den Verlust seines Glaubens: Ein liebender, allmächtiger Gott passt nicht zu den Tatsachen des Lebens. 2026 formulierte er es so: Wenn es einen allmächtigen, liebenden Gott gäbe, würden Menschen nicht jede Minute verhungern.
Er sagt, Aussagen über die Auferstehung seien theologisch, nicht historisch: Die Geschichtswissenschaft könne nur sagen, was wahrscheinlich geschehen ist, und ein Wunder sei die unwahrscheinlichste Erklärung. 2026 sagte er, er entscheide nicht prinzipiell: Man wäge ab, ob es wahrscheinlicher sei, dass das Ereignis stattgefunden hat oder dass die Zeugen sich geirrt oder es erfunden haben. 2008 sagte er, selbst bei Tausenden angeblicher Marienerscheinungen könne er es als Historiker nicht beweisen.
Er sagt, der freie Wille erkläre das von Menschen verursachte Übel, aber nicht die Naturkatastrophen, und das Leiden ein Geheimnis zu nennen, heiße einzugestehen, dass es keine Antwort gibt. 2010 fügte er hinzu, wenn die Gläubigen im Himmel freien Willen, aber kein Leiden haben werden, sei eine Welt mit freiem Willen und ohne Leiden möglich.
Er sagt, der Gott der Bibel lasse Menschen hungern und töte sie, um sie zu sich zurückzubringen (wie bei Amos), daher könne die Moral nicht auf dem Handeln Gottes beruhen. Gut und Böse erkennen wir daran, was füreinander gut ist, und die Goldene Regel braucht keinen Gott.
Gegen das moralische Argument sagt er, unsere moralischen Neigungen ließen sich ohne Gott erklären, durch die Entwicklung des Menschen. Er vergleicht sie mit dem Geschmack für ein Getränk: Sie fühlen sich stark an, beweisen aber keinen objektiven Wert.
Verbündete und Gegner
William Lane CraigWiderspricht
Debattierte 2006 mit ihm über die Auferstehung; seitdem hatten sie keinen Kontakt mehr.
MMike LiconaWiderspricht
Debattierte mit ihm 2008 und erneut 2022 in freundlichem Ton darüber, ob Historiker die Auferstehung beweisen können (vor der Debatte 2008 aßen sie zusammen zu Abend).
DDinesh D'SouzaWiderspricht
Debattierte 2010 über das Problem des Leidens und Gott. D'Souza antwortet mit dem freien Willen und der Behauptung, eine Welt, die Leben trägt, erfordere natürliche Übel.
RRobert PriceWiderspricht
Debattierte 2016 darüber, ob Jesus existiert hat. Ehrman sagt ja; beide stimmen darin überein, dass die Wundererzählungen nicht wahr sind.
SSean McDowellWiderspricht
Diskutierten 2026 darüber, ob die Moral objektiv ist. McDowell verteidigt den moralischen Realismus und das moralische Argument; Ehrman erklärt die Moral durch menschliche Neigungen.
GGlen ScrivenerWiderspricht
Debattierte 2022 darüber, ob moderne Werte wie Gleichheit und Mitgefühl aus dem Christentum stammen. Ehrman sagt, sie hätten christliche und andere Wurzeln, und schätzt weiterhin die neutestamentliche Lehre, Bedürftigen zu helfen.
Sam HarrisWiderspricht
2008 sagte er über die neuen Atheisten (Dawkins, Hitchens, Harris), sie wüssten sehr wenig über Religion, und Religion bewirke ebenso Gutes wie Böses.
Debatten und große Gespräche
Zentrale Ideen
Jesus hat sich nie als Gott bezeichnet
Er ordnet die Quellen zeitlich: Markus, Q und das Sondergut des Matthäus und des Lukas lassen Jesus nie behaupten, Gott zu sein. Nur Johannes, das letzte Evangelium, tut dies. Er hält es für unplausibel, dass sechs frühere Quellen es alle ausgelassen hätten. Für ihn sah Jesus sich als Propheten und künftigen König eines kommenden Reiches.
Visionen, kein leeres Grab
Er meint, einige Jünger, etwa Paulus, Petrus und vielleicht Maria Magdalena, hätten nach Jesu Tod Visionen von ihm gehabt, wie sie Menschen manchmal von verlorenen Angehörigen haben. Die Behauptung, 500 Menschen hätten ihn gesehen, sei an sich kein Beweis. Im Neuen Testament weckt das leere Grab Zweifel, nie Glauben.
Am nächsten und am weitesten entfernt
wie es berechnet wirdUnter den Philosophen
Unter den Stimmen von heute
Mach den Kompass: 5 Minuten, um herauszufinden, welchen Philosophen du am nächsten stehst.
Alle Quellen (48)
- Bart D. Ehrman Wikipedia · 2026
- Why Would I Call Myself Both an Agnostic and an Atheist? A Blast from the Past The Bart Ehrman Blog (on Goodreads) · 2018
- Bart Ehrman (Freedom From Religion Foundation, Freethought of the Day) Freedom From Religion Foundation · 2021 *
- Bart Ehrman: Questioning Religion on Why We Suffer NPR Fresh Air · 2008 *
- God's Problem: How the Bible Fails to Answer Our Most Important Question (review) Journal of Lutheran Ethics (ELCA) · 2008 *
- Excerpt: God's Problem NPR / WFAE · 2008
- Bart Ehrman on Problem of Suffering (Conversations with History, 2008) The Bart Ehrman Blog · 2016
- William Lane Craig and Bart Ehrman: Is there historical evidence for the resurrection of Jesus? Reasonable Faith (transcript) · 2006
- Ehrman on God's Problem The Christian Century · 2008 *
- Ehrman vs Craig: Evidence for Resurrection The Bart Ehrman Blog · 2017
- Doesn't Free Will Explain Suffering? The Bart Ehrman Blog · 2024
- How the Bible Explains Suffering with Bart Ehrman (UC Berkeley) YouTube (UCTV) · 2008
- Ehrman-Licona Debate: Can Historians Prove that Jesus Rose from the Dead? YouTube · 2008
- Theodicy, God and Suffering: a debate between Dinesh D'Souza and Bart Ehrman YouTube · 2010
- Theodicy, God and Suffering: a debate between Dinesh D'Souza and Bart Ehrman YouTube · 2010
- Ehrman-Butt Debate: Suffering and God's Existence YouTube · 2014
- Bart Ehrman and Robert Price debate: Did Jesus Exist? YouTube · 2016
- Bart Ehrman v Glen Scrivener: Did Christianity give us our belief in equality, compassion and consent? YouTube · 2022
- Did Jesus Even Claim to be God? Bart Ehrman Says No YouTube (Within Reason) · 2023
- Sean McDowell vs Bart Ehrman: The Moral Argument, Guilt, and the Teachings of Jesus YouTube · 2026
- Sean McDowell vs Bart Ehrman: The Moral Argument, Guilt, and the Teachings of Jesus YouTube · 2026
- Did Jesus Rise From the Dead? A Debate with Bart Ehrman (Interesting Times with Ross Douthat) YouTube (Interesting Times) · 2026
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- How the Bible Explains Suffering with Bart Ehrman (UC Berkeley) YouTube (UCTV) · 2008
- Theodicy, God and Suffering: a debate between Dinesh D'Souza and Bart Ehrman YouTube · 2010
- Theodicy, God and Suffering: a debate between Dinesh D'Souza and Bart Ehrman YouTube · 2010
- The Great Debate: God, Suffering, and Evil, Dinesh D'Souza vs. Bart Ehrman YouTube (republication) · 2025
- Theodicy, God and Suffering: a debate between Dinesh D'Souza and Bart Ehrman YouTube · 2010
- The Great Debate: God, Suffering, and Evil, Dinesh D'Souza vs. Bart Ehrman YouTube (republication) · 2025
- Theodicy, God and Suffering: a debate between Dinesh D'Souza and Bart Ehrman YouTube · 2010
- How the Bible Explains Suffering with Bart Ehrman (UC Berkeley) YouTube (UCTV) · 2008
- Ehrman-Licona Debate: Can Historians Prove that Jesus Rose from the Dead? YouTube · 2008
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- Bart Ehrman and Robert Price debate: Did Jesus Exist? YouTube · 2016
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